Zeit für ein neues Heizsystem? Was es bei der Auswahl zu beachten gilt

Plattling, im Juli 2018 – Hohe Heizkosten, Räume die nicht mehr richtig warm oder einzelne Heizkörper, die zu heiß werden – bei diesen Anzeichen ist es meist Zeit für ein neues, effizienteres Heizsystem. Auch der Austausch einzelner Elemente kann schon für Energieeinsparungen und mehr Komfort sorgen. Es lohnt sich in jedem Fall, alle Bestandteile genau unter die Lupe zu nehmen. Der Raumklima-Spezialist Kermi zeigt auf, welche Komponenten eine Rolle spielen und was es bei der Wahl eines neuen Heizsystems zu beachten gilt.

Am Anfang des Heizkreislaufes steht die Wärmeerzeugung. Wer sich ein effizientes Heizsystem wünscht, sollte sich schon hier für umweltschonende, zukunftssichere Technologien entscheiden: Eine Wärmepumpe nutzt kostenlose Energie aus Luft, Wasser oder Erde und spart auf diese Weise Kosten für Öl und Gas. Kermi bietet verschiedene Modelle. Besonders energiesparend sind dabei die modulierenden Modelle der x-change dynamic Wärmepumpen-Familie. Sie laufen nicht konstant auf Volllast, sondern passen sich dem tatsächlichen Wärmebedarf an. Die Möglichkeit zur Nutzung von ebenfalls kostenlosem selbsterzeugtem PV-Strom für den Betrieb der Wärmepumpe ist bei den Modellen der dynamic-Familie bereits integriert. Doch nicht immer wird die umweltfreundlich erzeugte thermische Energie der Wärmepumpe sofort benötigt. Bei der Heizungsmodernisierung gilt es deshalb auch, eine möglichst verlustfreie Speicherung einzubeziehen. Optimal auf das Zusammenspiel mit den x-change Wärmepumpen abgestimmt sind beispielsweise die x-buffer Pufferspeicher.

Alles aus einer Hand: Wer das Heizsystem als Ganzes denkt, erkennt Energieeinsparpotenziale. Wärmepumpe und Speicher (links) sowie Lüftungsanlage (rechts) werden – zusammen mit Heizkörpern oder Flächenheizung – über Kermi Smart Home miteinander vernetzt. Im Kermi System x-optimiert sorgt die intelligente Regelung mit dem Energie-und Komfortmanager x-center base (Mitte Bild) für höchsten Komfort und maximale Effizienz.
Nicht immer wird die erzeugte Wärme sofort benötigt. Deshalb wird sie in einem Pufferspeicher bevorratet. Die x-change dynamic Wärmepumpe (links) und der x-buffer combi Wärmespeicher (rechts) ergänzen sich für ein Zusammenspiel aus umweltfreundlicher Wärmeerzeugung und verlustfreier Speicherung perfekt. Der x-buffer combi dient neben der Heizung auch der Trinkwassererwärmung.
Die Systeme der x-net Flächenheizung und -kühlung bieten für jeden Raumsituation eine passende Lösung und eignen sich auch für die Nachrüstung.

Bis zu 11% Energieeinsparung mit dem richtigen Heizkörper

Für ein effizientes Heizsystem spielt darüber hinaus die Wärmeübertragung eine wichtige Rolle: Veraltete Heizkörper arbeiten oft ineffizient, sind träge zu regeln und haben zu hohen Wasserinhalt – sie sind also meist nicht für die Kombination mit einer Wärmepumpe geeignet. Im Zuge einer Heizungsmodernisierung kann ein Austausch somit sinnvoll oder sogar notwendig sein. Ohne aufwendige Umbauarbeiten gelingt das mit den Renovierungslösungen des Energiesparheizkörpers therm-x2. Dieser ermöglicht durch sein patentiertes Prinzip der seriellen Durchströmung Energieeinsparungen von bis zu elf Prozent und sorgt gleichzeitig für maximal behagliche Strahlungswärme und kurze Aufheizzeit des Heizkörpers. Für alle, die im Rahmen des Heizungstauschs komplett auf Heizkörper verzichten möchten: Auch eine Fußbodenheizung lässt sich oft unkompliziert nachrüsten. Kermi hat dafür verschiedene Lösungen im Programm – das x-net C15 Dünnschichtsystem kann beispielsweise direkt auf den vorhandenen Bodenbelag aufgebracht werden. Der Vorteil: Fußbodenheizungen bringen angenehme Strahlungswärme und gewährleisten eine freie Raumplanung der Wandflächen.

Dank des von Kermi entwickelten und patentierten Prinzips der seriellen Durchströmung ermöglicht der Energiesparheizkörper therm-x2 eine Einsparung von bis zu 11 Prozent und überzeugt mit einem hohen Anteil an Strahlungswärme.

Für die kalten Tage: Lüften mit bis zu 91% Wärmerückgewinnung

Bei einem Heizsystem nur die eigentlichen Wärmekomponenten im Blick zu haben, ist zu kurz gedacht: Auch durch häufiges Öffnen der Fenster – besonders an kalten Tagen – geht Energie verloren. Nicht lüften, um dadurch Energie zu sparen, ist jedoch keine Option, denn dann droht Schimmelbildung. Eine optimale Ergänzung für ein effizientes Heizen ist deshalb ein passendes Lüftungskonzept. Die Kermi x-well Wohnraumlüftungen – erhältlich als zentrale und dezentrale Lösungen – sorgen für einen kontrollierten Luftaustausch mit bis zu 91% Wärmerückgewinnung. So bleibt trotz Frischluftzufuhr die wertvolle Wärme im Raum.

Heizungsoptimierung im System spart bis zu 34% der Energie

Insgesamt gilt: Hochwertige und dem Stand der Technik entsprechende Einzelkomponenten sind die Basis für ein optimales Heizsystem. Doch ihre volle Fähigkeit können sie erst dann ausschöpfen, wenn sie als gesamtes System betrachtet werden: Die Steuerung und das Zusammenspiel müssen reibungslos und effizient funktionieren. Im System x-optimiert von Kermi stimmt der x-center base Komfort- und Energiemanager die Regelung aller Komponenten aufeinander ab. Er sorgt dafür, dass sie optimal zusammenarbeiten und dass die Wärme genau dann zur Verfügung steht, wenn sie tatsächlich gewünscht und benötigt wird. Auf diese Weise erhöht das System nicht nur den Komfort, sondern spart auch bis zu 34% Energie. Weiterer Vorteil: In dieser Kermi Smart Home Lösung können über die EnOcean-Funktechnologie auch problemlos andere Haustechnik-Komponenten eingebunden werden.

Auch das sollte bei einem effizienten Heizsystem bedacht werden: Wertvolle Wärme geht beim Lüften schnell über geöffnete Fenster verloren. Mit der x-well Wohnraumlüftung lässt sich das vermeiden: Sie sorgt als dezentrale oder zentrale (Abb.) Variante für einen kontrollierten Luftaustausch und hält dank Wärmerückgewinnung die angenehme Wärme im Raum.
Der Raumklimaspezialist Kermi hat das Große und Ganze im Blick: Im Heizsystem müssen alle Elemente ideal ineinandergreifen. Die x-center base als Steuerungszentrale wertet raumbezogene Daten aus und passt das Heizsystem auf den aktuellen Wärmebedarf an. Auch die PV-Anlage oder andere Haustechnik-Komponenten können bei der Kermi Smart Home Lösung integriert werden.

Über das Heizsystem als Gesamtkonzept berichtet der Diplom-Ingenieur für Bauphysik, Energie-Blogger und gelernter Elektromechaniker Andreas Kühl als Gast auf dem Kermi Blog.

Für die Beratung und Installation des optimalen Heizsystems ist in jedem Fall der SHK-Fachhandwerker vor Ort hinzuzuziehen. Denn was bei der Heizungsmodernisierung keinesfalls vergessen werden sollte: Für eine optimale Funktion spielen auch weitere technische Details wie gedämmte Rohrleitungen sowie ein hydraulischer Abgleich eine wichtige Rolle. Letzteres ist beispielsweise bei den Kermi Flachheizkörpern auch bereits werkseitig berücksichtigt.

Unterlagen und Ansprechpartner für Pressemitteilungen

Ansprechpartner

Steffi Hofingerpresse@kermi.de

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