Energiemanager Basic

Der Kermi Energiemanager dient zur Nutzungserhöhung der selbsterzeugten Elektrizität mit einer Photovoltaikanlage oder anderen Anlagen wie Blockheizkraftwerken:

Durch den Kermi Energiemanager kann in Verbindung mit dem Temperaturmodul auf einfache und kostengünstige Art bei Photovoltaikanlagen der Eigenverbrauch erhöht werden. Wird zu viel elektrischer Strom in das Netz eingespeist, wird zum Beispiel die Wärmepumpe aktiviert und erzeugt Wärme auf Vorrat, die im Trinkwarmwasserbereich gespeichert wird.

Merkmale:

  • Hoher Eigenverbrauchsanteil an selbst erzeugten Strom
  • Energiekosteneinsparung für Heiz- und Trinkwassererwärmung
  • Erträge auch an kalten/diffusen Tagen
  • Speicherung von Energie in Form von Temperaturüberhöhung im Trinkwarmwasserbereich
  • Über eine S0-Schnittstelle können Daten von einem Energiezähler (digitaler Stromzähler) eingelesen werden. So kann erfasst werden, welcher Anteil der eigenerzeugten elektrischen Energie im Haus genutzt und welcher Anteil ins Netz eingespeist wird.
    Wird mehr elektrischer Strom als gewünscht in das Netz eingespeist, wird zum Beispiel die Wärmepumpe aktiviert und erzeugt Wärme auf Vorrat, die im Pufferspeicher gespeichert wird.
  • Zur Montage auf einer Hutschiene
  • Optionales Temperaturmodul für die Anbindung von Wärmepumpen ohne entsprechenden Eingang

Download: Software für den Energiemanager

Funktionsprinzip Energiemanager

Der Energiemanager Pro steht über das SO-Signal mit dem Energiezähler am Netzübergabepunkt in Verbindung. Das S0-Signal gibt an, welche Menge elektrischer Leistung in das öffentliche Netz eingespeist wird. Am Energiemanager können mittels einer Software entsprechende Schwellwerte eingestellt werden. Wird der entsprechende Schwellwert überschritten, schließt der Kontakt und die Wärmepumpe oder ein anderer Verbraucher wird aktiviert.

Konfiguration/Einstellungen

  • S0-Impulsrate (Imp./kWh)
  • Einschaltschwellwert mit Verzögerung und Nachlauf
  • Ausschaltschwellwert mit Verzögerung und Nachlauf

Energieerfassung

  • S0 Impulse werden vom Zähler bereitgestellt und vom Energiemanager erfasst
  • Impulse pro Zeiteinheit = Maß für die aktuelle am Netzübergabepunkt zur Verfügung stehende Leistung

Ansteuerung der nachgelagerten Einheit

Mit dem potentialfreien Kontakt kann ein Verbraucher entweder direkt (leistungsseitig), über einen digitalen Eingang an der Regelung, oder über das Temperaturmodul angesteuert werden.

Funktionsprinzip Temperaturmodul (optional)

Für Wärmepumpen ohne einen entsprechenden Eingang für eine externe Anforderung, kann das Temperaturmodul verwendet werden. Das Temperaturmodul wird zwischen einem Trinkwarmwassersensor im Speicher und der Wärmepumpenregelung integriert. Wird der eingestellte Schwellwert am Energiemanager überschritten, wird die Kennlinie des Temperatursensors beeinflusst und der Temperaturwert herabgesetzt. Die Wärmepumpe heizt den Speicher somit auf ein höheres Temperaturniveau als im Normalbetrieb auf.

Parametrierung/Feineinstellung

  • Fühlerart über Dipschalter auswählen
  • Toleranzen über Potentiometers ausgleichen

Einbindung in das System

  • Ansteuerung über Energiemanager
  • Koppelglied zwischen Fühler und WP-Regelung

Energiemanager Pro

Durch den Kermi Energiemanager Pro mit integrierten Temperaturmodul kann auf einfache und kostengünstige Art bei Photovoltaikanlagen der Eigenverbrauch erhöht werden. Wird überschüssiger elektrischer Strom in das Netz eingespeist, können zum Beispiel die Wärmepumpe und/oder andere Verbraucher aktiviert werden. Zusätzlich erzeugte Wärme wird im Speicher bevorratet (Power-to-Heat).

Merkmale:

  • Hoher Eigenverbrauchsanteil an selbst erzeugtem Strom
  • Energiekosteneinsparung für Heiz- und Trinkwassererwärmung
  • Speicherung von Energie in Form von Temperaturüberhöhung im Trinkwarmwasserbereich

Download Software Energiemanager

Vorteile des Energiemanager "Pro" gegenüber "Basic"

  • integriertes Temperaturmodul
  • 3 weitere Relaisausgänge
  • einfachere Parametrierung
  • erweiterte Loggingfunktion
  • intelligenter Schaltalgorithmus  

Funktionsprinzip Energiemanager Pro

Der Energiemanager Pro steht über das SO-Signal mit dem Energiezähler am Netzübergabepunkt in Verbindung. Das S0-Signal gibt an, welche Menge elektrischer Leistung in das öffentliche Netz eingespeist wird. Am Energiemanager Pro können mittels einer Software entsprechende Schwellwerte eingestellt werden. Wird der entsprechende Schwellwert überschritten, schließen die Kontakte nacheinander (abhängig vom Energieüberschuss) und die Wärmepumpe und/oder anderer Verbraucher werden aktiviert.

Konfiguration/Einstellungen

  • S0-Impulsrate (Imp./kWh)
  • Leistungsaufnahme der Verbraucher

Energieerfassung

  • S0 Impulse werden vom Zähler bereitgestellt und vom Energiemanager erfasst
  • Impulse pro Zeiteinheit = Maß für die aktuelle am Netzübergabepunkt zur Verfügung stehende Leistung

Ansteuerung der nachgelagerten Einheit

Mit dem potentialfreien Kontakt kann ein Verbraucher entweder direkt (leistungsseitig) oder über einen digitalen Eingang an der Regelung angesteuert werden.
Über den Ausgang A1 kann die Kennlinie des Temperaturfühlers im Trinkwasserbereich beeinflusst werden. 

Funktionsprinzip Temperaturmodul (integriert)

Für Wärmepumpen ohne einen entsprechenden Eingang für eine externe Anforderung, kann das Temperaturmodul verwendet werden. Das Temperaturmodul wird zwischen einem Trinkwarmwassersensor im Speicher und der Wärmepumpenregelung integriert. Wird der eingestellte Schwellwert am Energiemanager überschritten, wird die Kennlinie des Temperatursensors beeinflusst und der übermittelte Temperaturwert herabgesetzt. Die Wärmepumpe heizt den Speicher somit auf ein höheres Temperaturniveau als im Normalbetrieb auf.

Parametrierung/Feineinstellung

  • Fühlerart über Dipschalter auswählen
  • Toleranzen über Potentiometers ausgleichen

Einbindung in das System

  • Ansteuerung über Energiemanager
  • Koppelglied zwischen Fühler und WP-Regelung

SG-Ready

Mit dem Energiemanager erfüllen die Kermi Wärmepumpen die Anforderungen an das SG ready Label. (x-change dynamic ist bereits SG-Ready ohne zusätzliches Zubehör)

Energieversorger können spezielle Stromtarife in Bezug auf Smart-Grid anbieten, zurzeit ist das jedoch nur in wenigen ausgewählten Regionen in Deutschland möglich.
Der Energieversorger möchte damit die elektrischen Verbraucher entsprechend der Netzauslastung steuern. Durch den stetig wachsenden Anteil aus erneuerbarer Energie produzierten Stroms entstehen häufig Schwankungen im Stromnetz.

Um einen effizienten und zuverlässigen Betrieb des Stromnetzes zu gewährleisten, kann der Energieversorger bei anstehenden Spitzenlasten z. B. Wärmepumpen in Betrieb versetzen, bzw. bei einer Unterversorgung für einen definierten Zeitraum sperren.

Folgende Schaltzustände sind möglich:

  • 00: keine Betriebserlaubnis (= EVU-Sperrkontakt)
  • 01: Normalbetrieb
  • 10: Anlaufempfehlung
  • 11: Anlaufpflicht (sofern die Systemgrenzen dies zulassen)

Service und Fachpartner vor Ort

Unterlagen

Drucken Sie sich folgende Dokumente aus und legen Sie Ihrem Fachpartner vor:

Finden Sie einen Fachpartner in Ihrer Nähe.

Bitte beachten Sie unsere geänderten Datenschutzbestimmungen.
Datenschutzbestimmungen gelesen?