Anschluss- und Ventiltechnik

Der Mittenanschluss. Für Vorsprung bei Planung, Montage und Finanzierung.

Durch das identische Anschlussmaß bei allen mehrlagigen Ausführungen ist der Heizkörpertyp nach der Rohrinstallation noch frei zu bestimmen. Und auch Baulänge und Bauhöhe sind nachträglich wählbar. Hinzu kommt die Zeit und Kosten sparende Möglichkeit der 2-stufigen Montage. Die komplette Rohrinstallation und Systemprüfung kann ohne Heizkörper erfolgen. Mit klarer Trennung von Rohrnetzverlegung und Endmontage. Jeder Heizkörper muss nur einmal montiert werden - ganz am Schluss. Das erspart nicht nur das Heizkörper-Beschädigungsrisiko während der Bauzeit, sondern auch die Vorfinanzierung in der Bauphase.

Kermi Ventileinsatz für Energieeinsparung

Heiztechnik-Fortschritt für Energieeinsparung

Bedeutende Energiespar-Reserven liegen in einer optimal hydraulisch abgeglichenen Heizungsanlage. Kermi nutzt die neue Regeltechnik beim Ventilheizkörper mit verschiedenen kv-Einsätzen, die ab Werk auf die jeweiligen Heizkörperleistungen voreingestellt sind.

Ventile, die für einen zu hohen Heizkörper-Massenstrom ausgelegt sind, verlieren ihre Regelfähigkeit. Beim Unterschreiten der Sollwert-Temperatur öffnet das Ventil kurz, die Raumtemperatur steigt schnell an und überschreitet die Sollwert-Temperatur, das Ventil schließt. Das Thermostat-Ventil hat nur noch Auf/Zu-Funktionen. Anders bei den Thermostat-Ventilen mit den Kermi Ventileinsätzen. Hier ist gewährleistet, dass dem Heizkörper nur der Massenstrom zugeführt wird, der zur Deckung des Wärmebedarfs notwendig ist.

Durch die unterschiedlichen kv-Werte - abgestimmt auf die Heizkörperleistung - wird die gute Regelfähigkeit des Thermostat-Ventils über den gesamten Regelbereich garantiert. Der Kermi Ventilheizkörper bietet die optimale Anschlussmöglichkeit von unten.

Kermi Ventiltechnik

Kermi Ventilheizkörper sind werkseitig, abhängig von der Wärmeleistung, mit einem voreingestellten, verstellbaren Ventileinsatz ausgerüstet. Mit den serienmäßig eingebauten Ventileinsätzen sind 8 kv-Haupteinstellungen und 7 Zwischeneinstellungen möglich. Für eine, über das gesamte Leistungsspektrum nahezu gleich bleibende Regelgüte werden bei kleinen Heizkörpern Feinreguliereinsätze eingesetzt.

Werksvoreinstellung

Zur werkseitigen kv-Voreinstellung werden 5 der möglichen 15 Einstellungen herangezogen. Die werkseitige kv-Voreinstellung ist abgestimmt für konventionelle Heizungsanlagen (z. B. im Ein- und Zweifamilienhaus) bei einem Differenzdruck (Δp) von 100 mbar.

Vorteile der werkseitigen Ventilvoreinstellung

Bei Gebäuden bis 1000 m² Nutzfläche nahezu idealer hydraulischer Abgleich (gemäß Bescheinigung der Fachhochschule Aachen, Prof. Dr.-Ing. Rainer Hirschberg.)
Die KfW akzeptiert dies in ihren Förderbedingungen für bis zu 500 m² Nutzfläche je mit einer Pumpe versorgtem Heizstrang.

  • Verwendung des günstigeren Faktors für den hydraulischen Abgleich bei der energetischen Bewertung von Gebäuden nach DIN EN 18599
  • Positive Bewertung bei der Inspektion von Wärmeerzeugern und Heizungssystemen nach DIN EN 15378 bzw. DIN 4792
  • Erfüllt die Voraussetzungen für aktuelle Förderprogramme
  • Zeitersparnis für Planer und Fachhandwerker durch
    - geringeren Planungsaufwand
    - geringeren Einstellaufwand auf der Baustelle
  • direkte, positive Auwirkung auf den Gebäudeenergiepass
  • bis zu 6 % Energieeinsparung gegenüber hydraulisch nicht angeglichenen Anlagen; zusätzlich bis zu 20 % Einsparung an Strom für die Umwälzpumpe
Kermi Ventilheizkörper sind werkseitig mit einem voreingestellten Ventileinsatz ausgerüstet

Merkmale und Vorteile der Kermi Ventile

  • Stetig öffnende Regelschürze und damit stufenlos einstellbar
    Vorteile:
    - feinere Abstimmung möglich
    - bessere Reinigungsmöglichkeit (Spülung) der Einsätze
    - weniger störanfällig
  • Zwei verschiedene Ventilgrößen
    Vorteil:
    - Bessere Regelgüte, auch bei kleinen Heizkörpern
  • Farbige Kennzeichnung der Ventile - je nach kv-Wert
    Vorteil:
    - kv-Wert sofort erkennbar
    - Ersatzteil (wird immer in Vollöffnung geliefert) kann mühelos eingestellt werden
  • Zertifizierung nach EN 215 (Registriernummer 6T0002 + 6T0006)

Kermi Ventil-Ratgeber

 

 

 

Idealer hydraulischer Abgleich

Laut einer Studie der Fachhochschule Aachen ist die von Kermi vorgenommene werkseitige Ventilvoreinstellung von Thermostatventilen bei Heizanlagen mit einer beheizten Nutzfläche bis zu 1.000 m² ohne weitere Maßnahmen bei parallelen Heizrohrnetzen einem hydraulischen Abgleich gleich zu setzen.

Die detaillierten Untersuchungen haben ergeben, dass diese werkseitige Einstellung deswegen unmittelbar als hydraulischer Abgleich angesehen werden kann, weil gegenüber einem ideal abgeglichenen Rohrnetz nur ein thermischer Energiemehraufwand von etwa 0,5 % bei der Wärmeübergabe auftritt, der mit üblichen Rechenungenauigkeiten bei einer detaillierten Berechnung und den üblichen Einstellabweichungen vor Ort vergleichbar ist.

Heizanlagen, bei denen Heizkörper mit werkseitig voreingestellten Termostatventilen installiert sind, sind daher aus fachtechnischer Sicht in der energetischen Bewertung (z.B. nach DIN V 18599) als hydraulisch abgeglichen einzuordnen.

Hydraulischen Abgleich

Ventileinsatz mit dynamischer Durchflussregelung Überzeugend weiterentwickelt.

Hydraulischer Abgleich mittels Kermi Ventileinsatz V7K-L mit dynamischer Durchflussregelung

Hydraulischer Abgleich mittels Ventilen mit dynamischer Durchflussregelung.

Bei Abweichungen vom Auslegungsfall (Volllast), stoßen auch hydraulisch abgeglichene Systeme schnell an ihre Grenzen. Vor allem, wenn kurzfristig ein hoher Heizbedarf besteht, ist ein optimaler Abgleich nicht mehr gegeben.

Mit dem Ventil V7K-L revolutioniert Kermi Präzision und Komfort in Heizsystemen. Als erstes integriertes Ventil mit dynamischer Durchflussregelung stellt es nicht nur den theoretischen Auslegungsfall sicher, sondern reagiert auf den tatsächlichen Druck im Praxiseinsatz. Das Ventil regelt den maximalen Durchfluss unabhängig von anliegenden Differenzdruckschwankungen in Stoßzeiten. Eine Überversorgung der Heizkörper findet nicht mehr statt.

Damit werden auch Differenzdruckregler in den einzelnen Strängen meist überflüssig. Eine zusätzliche Zeitersparnis bringt zudem der Wegfall der individuellen, differenzdruckabhängigen Ermittlung der Einstellwerte der einzelnen Heizkörper.

 

Gleichmäßige Versorgung aller Heizkörper im Strang.

 

Vermeidung von Reklamationen durch Kunden oder Mieter.

 

Unterstützt einen störungsfreien Betrieb auch für Bestandsgebäude mit unbekanntem Rohrnetz.

 

Praxisgerechter, hydraulischer Abgleich.

 

In der Regel Kosteneinsparung durch Wegfall von Differenzdruckreglern.

 

Zeiteinsparung durch nicht mehr nötige, differenzdruckabhängige Ermittlung der Heizkörper-Einstellwerte.

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