Key

Kermi - Werksvoreinstellung

Klicken Sie für eine vergrößerte Ansicht auf das BildKlicken Sie für eine vergrößerte Ansicht auf das Bild

Kermi Ventilheizkörper sind werksseitig, abhängig von der Wärmeleistung, mit einem voreingestellten, verstellbaren Ventileinsatz ausgerüstet. Mit den serienmäßig eingebauten Ventileinsätzen sind 8 kv-Haupteinstellungen und 7 Zwischeneinstellungen möglich. Für eine, über das gesamte Leistungsspek- trum nahezu gleich bleibende Regelgüte werden bei kleinen Heizkörpern Feinreguliereinsätze eingesetzt.

Zur werksseitigen kv-Voreinstellung werden 5 der möglichen 15 Einstellungen herangezogen. Die werksseitige kv-Voreinstellung ist abgestimmt für konventionelle Heizungsanlagen (z. B. im Ein- und Zweifamilienhaus) bei einem Differenzdruck (Δp) von 100 mbar.

Laut einer Studie der Fachhochschule Aachen ist die von Kermi vorgenommene werksseitige Ventilvoreinstellung von Thermostatventilen bei Heizanlagen mit einer beheizten Nutzfläche bis zu 1.000 m² ohne weitere Maßnahmen bei parallelen Heizrohrnetzen einem hydraulischen Abgleich gleich zu setzen.

Die detaillierten Untersuchungen haben ergeben, dass diese werkseitige Einstellung deswegen unmittelbar als hydraulischer Abgleich angesehen werden kann, weil gegenüber einem ideal abgeglichenen Rohrnetz nur ein thermischer Energiemehraufwand von etwa 0,5 % bei der Wärmeübergabe auftritt, der mit üblichen Rechenungenauigkeiten bei einer detaillierten Berechnung und den übllichen Einstellabweichungen vor Ort vergleichbar ist.

Heizanlagen, bei denen Heizkörper mit werkseitig voreingestellten Termostatventilen installiert sind, sind daher aus fachtechnischer Sicht in der energetischen Bewertung (z.B. nach DIN V 18599) als hydraulisch abgeglichen einzuordnen.